Auch schon beobachtet? Manche Teams setzten agile Frameworks – wie z.B. Scrum – ganz selbstverständlich ein und beschweren sich geradezu, wenn mal ein Ritual ausfallen muss. Andere Teams haben überhaupt keine Lust auf Veränderung, geschweige denn darauf irgendwelche agilen Frameworks auszuprobieren. Und selbst wenn solche Frameworks eingeführt sind, kann man Teams beobachten, die hochmotiviert arbeiten und andere, für die die zusätzlichen Meetings einfach nur eine Belastung darstellen. Warum ist das so? Eine spannende Perspektive auf dieses Phänomen – aber auch auf ganz andere Gebiete der menschlichen Motivation – bietet die „Self Determination Theory“ (SDT), die vor allem von Edward Deci und Richard Ryan auf Basis aktueller Forschung entwickelt wurde.

Wir werden uns ansehen, wie sich menschliche Motivation – der aktuellen Theorie nach – tatsächlich entwickelt und welche Faktoren dafür relevant sind. Nebenbei vergleichen wir die SDT mit populären und übervereinfachten Motivationstheorien wie dem in der agilen Community häufig zitierten Buch „Drive“.

 

Fabian Schiller begann seine agile Reise mit einem XP-Projekt im Jahr 2000. Seitdem erlebt er agile Methoden und Veränderungsprozesse in unterschiedlichen Rollen, Branchen und Unternehmen. Heute arbeitet er freiberuflich als Agile Coach und Trainer. Er ist Co-Initiator des „Coach Reflection Day“ (CoRe Day), Miterfinder des Spiels “Devils Facilitation Playground” und Autor der Bücher “Scrum Master Kompagnon: Mit agilen Teams starten, wachsen und Wirkung entfalten“ und „Agile Planet“.


Fabian Schiller