Marion Engert und Benjamin Maier

Viele von uns sind in Führung gerutscht, weil wir in etwas anderem gut waren: im Coden, im Liefern, im Facilitieren, im Organisieren. Mit Personalverantwortung oder ohne, oft ganz ohne den Titel. Aber Führen selbst? Das hat uns kaum jemand beigebracht. Und KI automatisiert gerade die Routine, sodass immer stärker der Kern übrig bleibt: Menschen, Entscheidungen, Richtung. Höchste Zeit, Führung als das zu behandeln, was sie ist: ein Handwerk, das man übt, keine Frage von Talent.
Als roten Faden nehmen wir drei Hebel guter Führung, angelehnt an Julie Zhuo: das Warum (Purpose), das Wer (People) und das Wie (Process). Daran zeigen wir euch konkrete Alltagswerkzeuge. Keine komplizierten Modelle, sondern Sachen, die ihr morgen ausprobieren könnt, im eigenen Team oder mit den Führungskräften, die ihr begleitet.
Für alle, die Führung übernehmen oder ermöglichen, lateral wie disziplinarisch: People Leads, Tech Leads, Product Owner, Scrum Master, Agile Coaches und alle, die Führungskräfte begleiten. Ihr geht nicht mit Inspiration raus, sondern mit Werkzeugen.